Projekt: Erinnern an die Gegenwart

 

Projekt zur Erinnerungskultur an Deutschen Auslandsschulen

 

GISNY Projekt „Holocaust Zeitzeugen in Geschichten und Bildern“ zur Förderung durch den Bund ausgewählt

Auf Initiative von Bundesaußenminister Heiko Maas rief das Auswärtige Amt gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ Anfang 2019 die 140 Deutschen Auslandsschulen auf, für das Schuljahr 2019/2020 Projekte zur Erinnerungskultur zu entwickeln. Der Wettbewerb „Erinnern für die Gegenwart“ möchte die Deutschen Auslandsschulen dazu anregen, sich mit dem historischen Umfeld der Schule auseinanderzusetzen.

Was lässt sich aus der Vergangenheit für heute lernen? Ziel des Projekts ist die Förderung einer modernen Erinnerungskultur mit Gegenwartsbezug an Deutschen Auslandsschulen, die Sensibilisierung der Schüler/innen für die Zusammenhänge von Geschichte und Gegenwart und für den Einfluss von Geschichte auf ihre eigene, gegenwärtige Lebenswelt.

Die GISNY ist stolz, dass unser Projekt „Holocaust Zeitzeugen in Geschichten und Bildern“ durch den Bund zur Förderung ausgewählt wurde.

Basierend auf Interviews von Holocaust Zeitzeugen im Großraum New York verfassen unsere beiden 7. Klassen Geschichtserzählungen und Sachtexte für ein bilinguales Buch mit dem Titel „Das Wunder des Überlebens“. In Kooperation mit dem Holocaust & Human Rights Education Center Westchester, dem Goethe-Institut, dem Deutschen Konsulat, dem Verlag Penguin Random House und der Synagoge Emanu-El Westchester entstehen deutsche und englische Texte, sowie ein Kurzfilm für Lesestunden, Vorträge und Ausstellungen an der GISNY, sowie bei verschiedenen Einrichtungen und Schulen im Raum Westchester und NYC.

Didaktische Ziele des Projekts sind u.a. mit historischer Aufklärung Präventionsarbeit gegen antisemitische bzw. nationalistische Einstellungen zu leisten; positive Werte zu vermitteln, den Respekt vor anderen zu haben, sowie Rechts- und Gerechtigkeitsempfinden zu stärken.

Julia Collins (Head of History Department)

Weitere Informationen:

www.erinnern-gegenwart.de


Erinnern für die Gegenwart wird gefördert und durchgeführt von: